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WAWE 10000 - MB Actros - Rosenbauer
Standort: Bundespolizei
Beschreibung: Pressebilder der Rosenbauer AG des neuen WAWE 10000 der Bundespolizei Deutschland.

Presseinfo der Firma Rosenbauer:
Leonding, 26. November 2009
ROSENBAUER, der Technologieführer der Feuerwehr¬branche, übergab am 26. November 2009 den Prototyp des ersten Wasserwerfers 10000 (WAWE) an das deutsche Bundes¬ministerium des Innern (BMI). Die polizeilichen Einsatzkräfte werden im Rahmen einer Anwendererprobung das Fahrzeug in den folgenden Monaten intensiv testen, so dass nach erfolgreicher Serienfreigabe die ersten drei Fahrzeuge 2010 in Betrieb genommen werden. Insgesamt umfasst der Rahmenvertrag mit dem BMI bis zu 78 Fahrzeuge dieser Bauart.

Zum Schutz der Allgemeinheit
Wasserwerfer (WAWE), oder laut BMI auch ?geschützte Tankfahrzeuge? genannt, sind Spezialfahrzeuge der Polizei mit großen Wassertanks und beweglichen Strahlrohren zum Ausbringen des Wassers, die von Sicherheitsbehörden und Polizeien weltweit eingesetzt werden. Diese Fahrzeuge sind ein anerkanntes Polizeiinstrument in europäischen Demo¬kratien und z.B. in Frankreich, Schweiz, Deutschland, Holland, Belgien, Österreich und Italien in Verwendung. Rechtlich abgesichert ist der Einsatz dieser Fahrzeuge über die jeweiligen länderspezifischen Gesetze.

Diese Spezialfahrzeuge der Polizei werden bei unfriedlichen Aufzügen und Veranstaltungen mit hoher Gewaltbereitschaft eingesetzt, um deeskalierend auf die Demonstranten einzu¬wirken, Demonstranten auf Distanz zu halten, zum Schutz von Gebäuden, Anlagen und Ein¬richtungen sowie vor allem als Hilfslöschfahrzeug bei der Brandbekämpfung im polizeilichen Einsatz. Damit soll eine rasche Schlichtung etwaiger Unruhen herbeigeführt werden, um Angriffe auf Dritte oder deren Besitz, zu vermeiden. Weiters kommen diese Fahrzeuge durch das hohe Tankvolumen auch bei Katastropheneinsätzen zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung zur Anwendung.

Höchstmaß an Funktionalität
Der neue Wasserwerfer überzeugte bereits im Entwicklungsstadium mit seinem modernen Aufbaukonzept und seiner fortschrittlichen Technik. Der WAWE basiert auf einem drei¬achsigen Allrad-Fahrgestell des Typs MB 3341 AK/42/6x6 Actros (EURO5). Statt maximal 340 PS der bisherigen im Einsatz befindlichen Fahrzeuge bringen 408 PS den neuen WAWE in Fahrt.

Für den Aufbau mit seitlichen Geräteräumen nutzte ROSENBAUER die modulare Bauweise aus dem bewährten Werkstoff Aluminium. Der hochbelastbare Aufbau besteht aus selbst¬tragenden und verwindungssteifen Alu-Blechen, die geringstes Gewicht und höchste Qualität garantieren.

Das Kabinenmodul mit einer Sitzanordnung ?Würfel 5? bietet dem Fahrer, dem Beobachter, den Strahlrohrführern sowie dem Kommandant höchstmögliche Rundumsicht auf das Ein¬satzgeschehen. Volle Funktionalität und optimale, ergonomische Beschaffenheit als Arbeits¬platz waren die vorrangigen Zielsetzungen der Konstrukteure bei der Entwicklung der Kabine. Die vollkommen neu konzipierte und konstruierte Kabine ? inklusive Klimaanlage und Standheizung sowie einer Überdruck- und Außenluftfilteranlage ? wurde aus Alu-Gerippe mit Alu-Verblechung aufgebaut und bietet der Mannschaft aufgrund des größeren Platzangebots erhöhten Komfort.

Optimaler Schutz für die Einsatzkräfte
In mehreren Tests wurde die Sicherheit und Festigkeit der gesamten Kabine überprüft. Beim Design der Außenform des neuen WAWE wurde bewusst auf gerade Flächen verzichtet, um das Liegenbleiben von Brandsätzen auf dem Dach des Fahrzeuges zu verhindern. Höchste Schutzwirkung wurde bei Durchstich sowie Steinbewurf erzielt. Selbst bei einem Versuch des Wurfs mit einer Gehwegplatte aus dem dritten Stockwerk konnte man höchste Sicherheit der Kabineninsassen gewährleisten. Für die gesamte Kabine wurde eine Polycarbonat-Schutzverglasung verwendet, um auch im Bereich der Verglasung höchste Schutzwirkung gegen Außenangriffe zu erreichen. Am oberen Rand der Verglasung ist eine Sprühein¬richtung zur Reinigung der Kabinenscheiben (z.B. von Farbstoffen) angebracht.

Der Wasserwerfer hat 10.000 Liter Wasser an Bord. Die Pumpenanlage N35 ist im Heck des Fahrzeuges eingebaut und wird mit einem eigenen Pumpenmotor von Deutz angetrieben. Durch diesen separat eingebauten Motor wurde ROSENBAUER der Forderung der Einsatz¬kräfte ? gleichzeitiges Fahren und Pumpen bei jedem Fahrtzustand (vorwärts/rückwärts) bzw. jeder Geschwindigkeit ? gerecht.

Erstmalig Hohlstrahlrohre im Einsatz
Drei Werfer des Typs RM12 C sind am Dach montiert. Die neuen Strahlrohre verfügen über eine Besonderheit: Sie können nicht wie bisher nur als direkter Vollstrahl, sondern beispielsweise zur optimierten Brandbekämpfung auch andere Wasserstrahlformen abgeben. Eine Druckregulierung des Hohlstrahlrohres in Kombination mit einem Entfernungsmesser garantiert eine optimale einsatztaktische Anwendung, um mögliche gewalttätige Aufstände zu stoppen, ohne jedoch jemanden zu verletzen.

Die zielgerichtete Bedienung der Werfer durch die Strahlrohrführer erfolgt mittels Joystick und Bildschirm. Zwei davon wurden am vorderen Teil der Kabine angebracht und erreichen eine Durchflussmenge von je 1.200 l und eine Wurfweite von 65 m. Das Heckstrahlrohr mit einer Durchflussmenge von 900 l erreicht eine Wurfweite von 50 m. Zur Bekämpfung kleinerer Brände ist im Gerätekasten im Heck eine Haspel mit einem Hohlstrahlrohr NEPIRO angebracht. Weiters verfügt das Fahrzeug zum Löschen im Notfall von Brandsätzen am Boden wie auch am Dach über eine Selbstschutzanlage. Eine weitere Besonderheit ist, dass sich mehrere Fahrzeuge unter¬einander mit Wasser versorgen können, ohne den Einsatz unterbrechen zu müssen.

Modernste Technik ermöglicht vollständige Dokumentation
Modernste Kommunikationsgeräte im Fahrzeug sorgen für höchste Funktionalität beim Einsatz. Zur Dokumentation der Rechtmäßigkeit des Einsatzes verfügt das Fahrzeug über drei Videokameras, wovon zwei im Front und eine im Heck angebracht wurden. Die Lautsprecheranlage sowie die Außensprech- und Gegensprechanlage einschließlich einer Sprachaufzeichnung dienen der Information aller Beteiligten sowie zur gerichtlichen Beweissicherung. Digitale und vorerst auch analoge Funkgeräte ermöglichen zudem die Verbindung zu anderen Einsatzkräften.

Abmaße und Gewicht
Aufbaulänge: 9.900 mm
Aufbaubreite: 2.550 mm
Gesamthöhe: 3.700 mm
Zulässiges Gewicht VA: 9.000 kg
Zulässiges Gewicht HA: 22.000 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 31.000 kg

Fahrgestell
MB 3341 AK/42/6x6 Actros EURO5 mit Ad Blue
Leistung: 300 kW (408 PS)
Wendekreis: ca. 20 m
Kraftstoffinhalt: 300 l
Batterien: 2 x 165Ah
Notlaufeigenschaft aller Reifen

Kabinenmodul
Sitzanordnung ?Würfel Fünf? (Fahrer, Beobachter, Kommandant, 2x Strahlrohrführer)
4-türig
Alu-Gerippe mit Alu-Verblechung
Polycarbonat-Schutzverglasung mit größt-möglicher Rundumsicht, inkl. zusätzlicher Hochdruckwaschanlage
Schutzwirkung bei Durchstich sowie Steinbewurf, Brandsätze, durchschlagstabil gegen Bewurf einer Gehwegplatte aus 12 m Höhe
Überdruck- und Außenluftfiltersystem
Klimaanlage
Zentralverriegelung
Standheizung
Kabinennotausstieg je Seite

Wassertank
Koffertank, Inhalt: 10.000 l
Material: Polypropylen
1 x Domeinstieg
1 x Hydrantenfüllleitung mit Niveauregulierung
Wassertankheizung

Pumpenanlage
Pumpe N35 mit Deutz TCD 2012L06
Einbaulage: im Heck
Kupplungssystem Storz
1 x Tanksaugleitung
1 x Fremdsaugleitung im Heck
Selbstschutzanlage
Leistung: ca. 70 l/min
Lage: 4 x Kabinendach, 6 x Aufbaudach, 5 x unter dem Fahrzeug

Wasserwerfer
3 x RM12 C
Anordnung: 2 x in Front, 1 x im Heck
Durchflussmenge: 1.200 l/min Werfer vorne; 900 l/min Werfer hinten
Wurfweite: ca.65 m / 50 m (vorne / hinten)
Bedienung über Joystick
Kamera und Entfernungsmesser je Werfer

Zumischsystem
geeignet für CN oder CS
2 x Digidos
Zumischrate: 0,1 % - 1,5 %
6 Behälter zu je 20 l im Geräteraum gelagert

Kommunikation und Video
3 x Videokameras, 2 x in Front, 1 x im Heck
Dokumentationsrecorder, 2 x Videosignal, 6 x Audiosignal
Mobile Kopierstation für Ton- und Bildauf-zeichnungen
Lautsprecheranlage
Außensprech- und Gegensprechanlage
Navigationssystem
Funkgeräte digital

Elektrik
Spannung 24V
Beleuchtung nach StVO
Arbeitsscheinwerfer am Aufbau und Werfer
Blaue Rundumkennleuchte am Aufbau

Stromversorgung
Ladegeräte und Steckdosen in der Kabine
3 Batteriepakete für Fahrzeug- und Pumpen-motor sowie für Dokumentationsaufzeichnung
Spannungswandler 24V/12V

Quelle: Presseinfo der Firma Rosenbauer
Kennzeichen oder
Funkrufname:
unbekannt
Fahrzeugtyp: Wasserwerfer
Fahrgestell: Mercedes Benz
Auf-/Ausbauhersteller: Rosenbauer
Baujahr: 2009
Aufnahmedatum:   2009
Hits: 13846
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Hinzugefügt von: Matze        am:  28.11.2009 09:05
Urheber: Rosenbauer Pressebild
Schlüsselwörter: WAWE, Wasserwerfer, Rosenbauer, Mercedes, Benz, Actros, Polizei, Bundespolizei, blau, Neuheit

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